Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde

Frauenforum präsentiert Kekse und Weihnachtliches

Am heutigen Samstag, 26. November, ist das Frauenforum zu Gast im Kerkhuisken auf dem Weihnachtsmarkt. In Angebot sind selbstgebackene Kekse und weihnachtliche Kleinigkeiten. Am Dienstag gibt es im Kerkhuisken vorgebackenen Pickert, der dann zuhause genossen werden kann. Der Erlös geht in diesem Jahr an die Aktion „Herzenswünsche“.

Mitglieder des Frauenforums boten am Sonntag nach dem Gottesdienst wieder Schätze aus dem Flohmarkt-Fundus der Gemeinde an. Foto: Heike Rottkamp

Gemeindeflohmarkt

Bei strahlendem Sonnenwetter fand jetzt nach dem Gottesdienst vor der Stadtkirche wieder der beliebte Flohmarkt statt. Nachdem die Keller des Gemeindehauses vor der Corona-Zeit mit vielen alten, neuen, skurrilen und besonderen Schätzen gefüllt wurden, warteten diese auf neue Besitzer. Mehrere kleine Flohmärkte haben schon einiges an die Frau und den Mann gebracht, ein großer Teil schlummert aber noch in den Kisten. Es wurde wieder für einen regionalen Zweck gesammelt, im nächsten Gemeindebrief stellt das Frauenforum vor, wofür die Gelder verwendet werden.

Kantor geht, Chorleiterin startet sofort

Stadtkirchen-Kantor Doo-Jin Park hat die Gemeinde gerade Richtung Bonn verlassen, doch es geht fast ohne Unterbrechung weiter: Die beiden Chöre der Stadtkirche können sich darauf freuen, dass bereits ab dem 1. Oktober Yi-Wen Lai die Leitung sowohl des Chors der Stadtkirche als auch des Gospelchors „Get up – Gospel & more“ übernehmen wird. 

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Geboren 1975 in Kaohsiung/Taiwan, machte die Kirchenmusikerin bereits ab 2001 an der Hochschule für Musik in Detmold das Orgeldiplom (Professor Weinberger) und studierte parallel das Konzertexamen Orgel und Kirchenmusik B-Examen.

In Taiwan hatte sie bereits ein Kirchenmusik-Bachelor-Examen am Baptist Theological Seminary abgelegt und eine volle Kirchenmusikstelle als Leiterin in Taipeh. 

Nach Organistentätigkeiten in Lage und Detmold sowie Chorleiterin in Vahlhausen, Heidenoldendorf, Bielefeld, Altenhagen und Detmold und OGS-Musiklehrerin kommt sie jetzt vertretungsweise nach Bad Salzuflen. Die Kantorenstelle an der Stadtkirche soll umgehend ausgeschrieben werden, wie bisher als hauptamtliche B-Stelle mit einem Umfang von 80 Prozent. Die Bewerbungsgespräche mit dem Kirchenvorstand sind für Januar geplant. 

Der Chor der Stadtkirche probt ab dem 5. Oktober weiter mittwochs um 18.30 Uhr im Gemeindehaus an der Stadtkirche. Der Probentermin für den Gospelchor wird zeitnah bekannt gegeben. Interessierte neue Sänger und Sägerin können gerne unangemeldet  in die Proben „hineinschnuppern“ und sich vorstellen.

Weniger…

Ewigkeitssonntag mit Gottesdienst und Trostkonzert

Am Ewigkeitssonntag, 20. November, beginnt um 10 Uhr in der Stadtkirche ein besonderer Gottesdienst. In einem musikalisch gestalteten Rahmen wird der im zurückliegenden Jahr Verstorbenen gedacht. Dabei erscheinen alle Namen auf der Leinwand. Predigerin ist Pfarrerin i.R. Martina Stecker, es musizieren Samuel Ditzinger (Orgel) und Gitta Brandes (Gesang).  
Um 15 Uhr beginnt in der Kapelle auf dem evangelisch-reformierten Stadtfriedhof an der Herforder Straß ein kleines Trostkonzert. Musik und Texte laden zum Innehalten ein, zum Gedenken an die Verstorbenen werden Kerzen angezündet.

Der Chor der Stadtkirche und der Gospelchor Get-up sangen zum Abschied noch einmal unter der Leitung von Kantor Doo-Jin Park. Fotos: Heike Rottkamp

Niemals geht man so ganz…

Doo-Jin Park im Gottesdienst als Kantor verabschiedet 

Mit einem sehr gut besuchten Gottesdienst voller Musik wurde jetzt Kantor Doo-Jin Park verabschiedet. Der Chor der Stadtkirche und der Gospelchor präsentierten unter seiner Leitung noch einmal ihr Können in mehrstimmigen Chorsätzen und emotionalen Melodien. Park wird im Herbst eine neue Stelle in einer Gemeinde bei Bonn antreten. Bis dahin wird er noch einige Sommerkonzerte in der Stadtkirche organisieren und spielen. Bild: Doo-Jin Park und Pfarrerin i.R. Martina Stecker.

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In ihrer sehr persönlichen Predigt an das Bild des Regenbogens anknüpfend, Symbol für Gottes Bündnis mit den Menschen, beschrieb Pfarrerin i.R. Martina Stecker den Kantor als „musikalischen Brückenbauer“, der sich auch in schwierigen Corona-Zeiten beispielsweise in den verschiedenen Video-Formaten engagierte. „Zwischen Himmel und Hallenbrink“ und „Felix und seine Freunde“ hätten ohne seine wirkungsvolle Unterstützung nicht so viel Resonanz gefunden.

Pfarrerin Veronika Grüber überbrachte den Dank der Chöre und der gesamten Gemeinde und wünschte das Beste für die berufliche und private Zukunft. Und: „Wir laden alle Freunde der Kirchenmusik ein, in den Sommerkonzerten noch einmal das breite musikalische Spektrum unserer Gemeinde zu genießen!“ UBW

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Ausflug zum Kürbisfestival in Bad Lippspringe

Einen besonderen Herbstausflug hat das Reiseteam der Gemeinde geplant: am Mittwoch, 12. Oktober, geht es mit dem Bus in den Park der Landesgartenschau nach Bad Lippspringe. Dort stehen Fabeltiere aus Kürbissen, die während einer Führung durch den Park gezeigt werden. Lassen Sie sich von den Skulpturen, die dann im herbstlichen Umfeld leuchten und nur im Oktober zu sehen sind, verzaubern. Ebenfalls wird der Glaubensgarten besichtigt und erklärt. Danach gibt es im Café Waldgrün Kaffee und Kuchen und sicher ist noch ein bisschen Zeit, um den0 Park oder das Städtchen auf eigene Faust zu erkunden.
Der Ausflug startet um 12.30 Uhr ab ZOB, die Rückkehr ist spätestens um 18.30 Uhr geplant.
Die Kosten belaufen sich auf 35 Euro, darin enthalten sind die Busfahrt, der Eintritt in den Park, die Führung und das Kaffeetrinken.
Verbindliche Anmeldungen können ab sofort im Gemeindebüro erfolgen.

Zwischen Himmel und Hallenbrink

Es ist und bleibt eigentlich unvorstellbar: Nicht vor 50, 100 oder mehr Jahren – nein, heute, jetzt, in diesem Moment tobt in Europa wieder Krieg. Es sterben Soldaten und Zivilisten, ganze Städte werden in  Schutt und Asche gebombt. In einem gemeinsamen Video-Impuls gedenken Pfarrerin Veronika Grüber und Steffie Langenau von der lutherischen  Nachbargemeinde der Opfer und beten für ein baldiges Ende der Kriegsaktivitäten. 

Zwischen Himmel und Hallenbrink

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Sie spenden – wir verdoppeln:

Hilfe für die Ukraine

Die westliche Welt ist ungläubig und erschüttert: was wir nach Jahren der Entspannungspolitik,  der intensiven wirtschaftlichen Beziehungen, des kulturellen Austausches nicht für möglich gehalten haben, ist eingetroffen. Unter der Führung Putins trägt  Russland einen Krieg nach Europa, in die Ukraine. Was seit 2014 mit der Besetzung der Krim begonnen wurde, soll nun mit fadenscheinigen nationalistischen Gründen abgeschlossen werden: die Schaffung einer sicheren Landbrücke zum Schwarzen Meer und die Herauslösung der Ukraine aus allen westlich-demokratischen Bindungen.

Seit dem russischen Einmarsch am 24.02.2022 leistet das ukrainische Volk tapferen Widerstand, aber der Gegner setzt skrupellos seine militärische Übermacht ein. Strategisch wichtige Städte wie Mariupol und Charkiw sind praktisch zerstört, Bombardements ziehen sich über das ganze Land, Anzeichen für schlimmste Kriegsverbrechen häufen sich.

Die Ukraine braucht Hilfe, denn wieder trifft es vor allem die Verletzlichen und Schutzlosen - Frauen, Kinder und alte Menschen, Menschen die unter schwierigsten Bedingungen ausharren oder vor dem Krieg flüchten.

Unsere Gemeinde engagiert sich bereits durch Gottesdienstkollekten oder einen Flohmarkt am 24. April zugunsten ukrainischer Flüchtlingskinder. Darüberhinaus  aber hat der Kirchenvorstand beschlossen, zu einer besonderen Aktion aufzurufen: alle Geldspenden, die eingehen werden bis zu einer Summe von 10.000 € aus Gemeindemitteln verdoppelt.

Die Bitte lautet also: Spenden Sie für die Ukraine über das Konto der Kirchengemeinde

  • IBAN DE07 3506 0190 2009 9100 10
  • KD-Bank eG
  • Stichwort „Ukraine“

Selbstverständlich können Spenden auch direkt im Gemeindebüro abgegeben werden, alles wird quittiert. Bei Überweisungen vermerken Sie für eine Spendenbescheinigung bitte auf jeden Fall Ihre Adresse.

 Wir hoffen sehr, dass wir schon bald berichten können, dass wir unser Ziel erreicht und 10.000 € an bewährte Organisationen und Projekte überweisen haben!   UBW

Sommerkonzerte in der Stadtkirche

Zu drei Sommerkonzerten lädt die evangelisch-reformierte Stadtkirchengemeinde Bad Salzuflen im August ein. Zum Auftakt kommen am Sonntag, 14. August, um 18 Uhr die Harfenistin Maria-Theresa Freibott und der Posaunist Matthias Weiß. In der ungewöhnlichen Besetzung Harfe und Posaune nimmt das Duo die Zuhörer mit auf eine Reise in die Musikwelt Frankreichs.

Eine Woche später, am Sonntag, 21. August, ebenfalls um 18 Uhr sind der Gitarrist Andrés Madariaga und der Pianist Álvaro Madariaga zu Gast in der Stadtkirche. Sie präsentieren solistisch und als Duo Musik aus Spanien und Kuba.

Am Sonntag, 28. August schließlich präsentiert Stadtkirchen-Kantor Doo-Jin Park ein Programm „In die Musik“. Zu hören sein werden an Klavier und Orgel bekannte Pop- und Filmmusiken – „Ohrwürmer“ wie Fly me to the moon, Summertime oder Over the rainbow.

Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, vor- und nachher werden kalte Getränke gereicht.

Abschied für Kantor Doo-Jin Park

DooJin ParkAm kommenden Sonntag, 7. August, wird im Gottesdienst in der Stadtkirche (Beginn 10 Uhr) Kantor Doo-Jin Park verabschiedet. Er wird zum Herbst eine neue Stelle bei Bonn antreten. Der Gottesdienst wird musikalisch gestaltet vom Chor der Stadtkirche und dem Gospelchor Get-up, die Leitung hat Pfarrerin i.R. Martina Stecker. Abschiedsworte im Namen der Gemeinde wird Pfarrerin Veronika Grüber sprechen.

Vor der Stadtkirche: von links Pfarrerin Friederike Fischer, Pfarrer Sven Lesemann, Andreas Lange, Veronika Grüber, Andreas Gronemeier und Pfarrerin Steffie Langenau. Foto: Uwe Rottkamp

Pfarrerin in zwei Gemeinden

Für die beiden evangelischen Bad Salzufler Innenstadtgemeinden hat ein neues Kapitel begonnen: Pfarrerin Veronika Grüber in einem festlichen Gottesdienst in ihr Amt eingeführt worden. Das Besondere: Die reformierte Theologin wird je zur Hälfte in der evangelisch-reformierten und in der evangelisch-lutherischen Gemeinde arbeiten. Die Kirchenvorstände beider Gemeinden hatten die 33-Jährige einstimmig zu ihrer Pfarrerin gewählt. Sie erhoffen sich eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit und sind froh über diesen Schritt, der noch vor einer Generation kaum denkbar gewesen wäre. Die Einführung nahmen die beiden Superintendenten Andreas Gronemeier (reformiert) und Andreas Lange (lutherisch) in der evangelisch-reformierten Stadtkirche vor, der anschließende Empfang mit Grußworten von Bürgermeister Dirk Tolkemitt und den Nachbargemeinden fand im evangelisch-lutherischen Gemeindezentrum statt.

Es bleiben viele Spuren

Pfarrerin Martina Stecker in dem von ihr maßgeblich mitentwickelten Zukuntfsgarten der Gemeinde.

Pfarrerin Martina Stecker ist in den Ruhestand gewechselt

Die Stadtkirchengemeinde muss sich auf einschneidende Veränderungen einstellen: Nachdem Pfarrerin Veronika Grüber jetzt zur Hälfte in der lutherischen Nachbargemeinde arbeitet, ist Pfarrerin Martina Stecker mit Ablauf des vergangenen Jahres in den Ruhestand gewechselt. Die offizielle Verabschiedung erfolgte im Taizé-Gottesdienst am vierten Advent durch Superintendent Andreas Gronemeier. Martina Stecker kam im Oktober 1999 mit ihrem Mann Rainer als Pfarrerin an die Stadtkirche, zunächst mit einem Stellenumfang von 50 Prozent. Nach einigen Wechseln auf den anderen Pfarrstellen der Stadtkirche übernahm sie schließlich eine volle Stelle. Diese Stelle ist jetzt zur Neubesetzung ausgeschrieben. Für die Zeit der Vakanz wird die Gemeinde von Pfarrer Stephan Schmidtpeter, der bis 2021 in der evangelisch-reformierten Gemeinde Hillentrup und dann Hillentrup-Spork-Wendlinghausen arbeitete, im Umfang einer halben Stelle unterstützt. 

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Geboren und aufgewachsen in einem lutherischen Pfarrhaus in Thüringen ist Martina Stecker natürlich auch von dem Leben in der DDR geprägt. Die selbstbewusste Pfarrerfamilie vermittelte allerdings nicht nur eine fest verwurzelte Frömmigkeit, sondern schuf auch einen gewissen Spielraum gegenüber dem sich immer mehr in das Private einmischenden politischen Regime. „Die Eltern haben mich und meine drei Geschwister allerdings auch zu den verpflichtenden Angeboten wie beispielsweise den jungen Pionieren gehen lassen. Nur die Jugendweihe habe ich nicht mitgemacht“, erzählt die Pfarrerin. „So waren wir Kinder in der Schule nicht ausgeschlossen, sondern wurden mit unserem christlichen Hintergrund irgendwie geduldet.“ Auch, wenn versucht wurde, das Christsein bei jeder passenden Gelegenheit lächerlich zu machen.

Während der älteren Schwester die weiterführenden Schulen verweigert wurde, durfte Martina als zweitältestes Kind später auch studieren: „Da war das Regime dann plötzlich großzügig…“ Obwohl sie als Teenager mit Gott nicht viel anfangen konnte, hatte sie beim zufälligen Besuch in der „jungen Gemeinde“ so etwas wie eine Erweckungsbegegnung. Ab diesem Moment trug sie auch in der Schule stets einen christlichen Sticker am Hemd. Später studierte sie an der Martin-Luther-Universität Halle Theologie. Über verschiedene Begegnungstreffen lernte sie ihren späteren Mann Rainer kennen. Es gelang mit Hilfe bischöflicher Beziehungen, eine Ausreisegenehmigung zu bekommen, und das Paar zog nach Göttingen, wo Martina Stecker ihr Theologiestudium beendete. Die Kehrseite: sie durfte sieben Jahre lang ihre Familie nicht besuchen. 

Nach dem Wechsel nach Lippe kam die große Enttäuschung: Pfarrerehepaare durften nicht jeweils eine Stelle besetzen; sie sollte stattdessen ehrenamtlich arbeiten. „Das konnte man auch als Berufsverbot empfinden“, sagt die Pfarrerin heute. Inzwischen hat sie mit diesem Lebensabschnitt ihren Frieden gemacht. Zumal sie nach der Trennung von ihrem Ehemann und anderen Entwicklungen an der Stadtkirche 2014 schließlich eine volle Stelle übernahm. 

Und hier konnte sich auch das Thema entwickeln, das ihr besonders am Herzen liegt: die Bewahrung der Schöpfung. Mit ihrem Engagement entstand beispielsweise der Zukunftsgarten am Pfarrhaus an der Woldemarstraße, in dem Kinder und Jugendliche säen, pflegen und ernten (siehe Seite 11) und so lernen, Verantwortung für Natur und Schöpfung zu übernehmen. Das Projekt Zukunftsgarten wird Martina Stecker auch nach ihrer Pensionierung ehrenamtlich weiterführen.

Die Konfirmandenarbeit und die Kindergottesdienste waren weitere Schwerpunkte ihrer Arbeit an der Stadtkirche. Über viele Jahre besuchten immer rund 25 Kinder den Gottesdienst am Samstag. Das Gemeindearchiv ist voller Erinnerungen an Aktionen wie beispielsweise gemeinsames biblisches Kochen, Freizeiten, Feste mit den Eltern oder die Theatergruppe, die mehrfach gefeierte Aufführungen in das Gemeindehaus zauberte. Zurzeit sucht der Kirchenvorstand nach Lösungen, wie das Thema Kindergottesdienst weitergeführt werden kann.

Eine andere beachtete Aktion war das Projekt „Rock am Hallenbrink“. „Für manche war das sicher nur unangenehm laute Musik. Viele Jugendliche haben dadurch aber überhaupt wieder Kontakt zur Kirche gefunden und Gemeinde neu kennengelernt“, so die Pfarrerin im Rückblick. Weitere Ideenbörsen waren beispielsweise „Tauschzeit“, „Spielebörse“ oder „Dream-Team“. 

Mit Corona ergab dann noch ein weiterer Schwerpunkt: Gemeinsam mit ihrer Kollegin hat sie jeden Sonntag die Video-Kolumne „Zwischen Himmel und Hallenbrink“ gestaltet. Der Internet-Videocast hat inzwischen eine stabile Fangemeinde. Und (nicht nur) für die kleinen Gemeindemitglieder spielte sie fast 90 Folgen „Felix und seine Freunde“ ein. Die freche, aber liebenswürdige Stoffpuppe wird jetzt mit ihr in Pension gehen.

Gibt es auch etwas, was sie bedauert oder anders machen würde? Martina Stecker zögert nur kurz. „Im Prinzip nicht“, sagt sie dann: „Ich habe es sehr genossen, dass ich hier in der Gemeinde fast alles umsetzen konnte, was mir wichtig war, und da auch viel Unterstützung erfahren habe. Ganz besonders auch von meine vier Kindern, die sich an unterschiedlichen Stellen immer wieder sehr engagiert haben,“ 

Das einzige, das ihr wirklich leid tut, ist, dass sie aufgrund der Corona-Situation sowohl mit dem Rock am Hallenbrink als auch mit dem Frühlingsfest der Senioren keinen Abschluss gestalten konnte. „Von beiden Gruppen der Gemeinde hätte ich mich gerne noch einmal richtig verabschiedet.“ Uwe Rottkamp

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Friedhelm Brinkmann verstorben

Foto: Archiv

Am 16. Januar 2022 ist Friedhelm Brinkmann nach langer mit viel Geduld getragener Krankheit im Alter von 80 Jahren verstorben. Er war von 2008 bis 2016 Mitglied des Kirchenvorstands unserer Gemeinde.

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Als Stadtplaner bei der Stadt Bad Salzuflen kannte er die Stadt nicht nur wie seine „Westentasche“, sondern er kannte auch viele Menschen und alle kannten ihn. Seine Leidenschaft für die alten Gebäude und ihre Geschichte zeigte sich auch in seiner Mitarbeit im Team „Offene Kirche“. 

Sein Engagement für die Kirchengemeinde aber reichte weit darüber hinaus: Im Männergesangsverein der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Wüsten sang er begeisternd mit. Im Kirchenvorstand unserer Gemeinde war er  im Finanz- und im Bauauschuss tätig. Sein Engagement, seine Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft haben Friedhelm Brinkmann Zeit seines Lebens ausgezeichnet. Die Kirchengemeinde ist dankbar für die Arbeit, die er ehrenamtlich im Kirchenvorstand und darüber hinaus geleistet hat und bedauert seinen Verlust. Unser Mitgefühl gilt seiner ganzen Familie. Wir wünschen seiner Familie Trost, Zuversicht und Gottes Segen für die nächste Zeit.

„Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ 

Hebräerbrief 13, 14

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Gottesdienst in der Stadtkirche

Nachdem der Gottesdienst in der Stadtkirche am vergangenen Sonntag kurzfristig abgesagt werden musste, laden wir an diesem Sonntag wieder herzlich in die Stadtkirche ein. Der Gottesdienst wird gehalten von Pfarrerin Cornelia Schauf aus Leopoldshöhe.

Das PfarrRad kommt wieder auf den Friedhof

Mit dem Frühling beginnt wieder die Plaudersprechstunde auf dem Friedhof mit Pfarrerin Veronika Grüber und Gitta Brandes von der Friedhofsverwaltung . An den folgenden Donnerstagen freuen sie sich vor der Kapelle auf Ihren Besuch:

  • 12. Mai

Jeweils von 14.00 bis 15.30 Uhr.

Konzert für Blechbläser

Am Samstag, 14. Mai, beginnt um um 17 Uhr in der Stadtkirche ein Konzert für Blechbläser. Zu Gast ist das  Detmolder Blechbläserquintett. Es vereint fünf junge Musiker im Alter zwischen 26 und 31 Jahren. Das gemeinsame Musikstudium an der Musikhochschule Detmold hat sie zusammengeführt. Aus Studienkollegen wurden Freunde und es entstand der Wunsch, ein Ensemble zu gründen. Seit 2017 stehen die fünf in der Standard-Besetzung eines Blechbläserquintetts mit zwei Trompeten, Horn, Posaune und Tuba konzertierend auf der Bühne. Ihr Repertoire ist eine breit gefächert und vereint kammermusikalische Werke unterschiedlichster Epochen und Stilrichtungen, etwa Literatur aus dem Barock, der Klassik, der Romantik, der Moderne, sowie auch aus den Bereichen Jazz, Film- und Unterhaltungsmusik.

Flohmarkt rund um die Stadtkirche

An diesem Sonntag, 24. April, veranstaltet die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Bad Salzuflen einen Flohmarkt „rund um die Stadtkirche“. Von 11 bis 15 Uhr werden praktische und erlesene Stücke aus dem Gemeindefundus angeboten. Der Erlös ist für Flüchtlingskinder aus der Ukraine bestimmt.

Gottesdienst mit „On The Rocks“!

Am kommenden Sonntag, 20. März, steigt in der Stadtkirche wieder ein rockig-gospeliger Gottesdienst mit der Kirchenband „On The Rocks“. Beginn ist um 17 Uhr. Vorher und nachher gibt es zum Einstimmen und Ausklingen Knabbereien und Getränke. Sozusagen „Schnack mit Snacks“… Im Gottesdienst mit Pfarrer Horst-Dieter Mellies gibt es Songs zum Zuhören und Mitsingen, Klassiker aus dem Lobpreissortiment, fetzigen Gospel-Rock und auch Choräle aus dem Gesangbuch, mal ganz anders interpretiert. Musik für junge, mittlere und gebnauso für junggebliebende ältere Menschen. 

 Felix fährt die letzte Runde

Felix hat Geburtstag gehabt und wird im neuen Jahr zur Schule gehen. Deshalb soll jetzt rst einmal ein anderer Kirchi-Kind sein. Auf dem Weihnachtsmarkt fährt er jedenfalls eine letzte Runde im Karussell. Alles Gute allen Fans!

Alle Felix-Folgen findet Ihr auf Felix' Youtube-Kanal

Der WDR rückt an!

Am Sonntag, 13. März ist ein besonderer Gottesdienst geplant. Der WDR überträgt ihn live im Rundfunk. Pfarrerin Grüber und Pfarrer Schmidtpeter halten ihn gemeinsam, die Chöre der Gemeinde sorgen für musikalische Begleitung. Wichtig: Alle Gottesdienstbesucher sind gebeten, sich bis spätestens 9.45 Uhr in der Kirche einzufinden. Danach ist aus technischen Gründen kein Zutritt mehr möglich. Alternativ ist der Gottesdienst ab 10 Uhr im WDR 5 zu hören.

Musik zur Marktzeit

Am kommenden Samstag, 5. Februar, beginnt um 11 Uhr wieder eine „Musik zur Marktzeit“. Sin-Young Park (Violine) und Doo-Jin Park (Piano) spielen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Robert Schumann und Claude Debussy. Der Eintritt ist frei, es gelten die 2G-Regeln.

Rockiger Worship aus der Stadtkirche im Internet

Link zum aufgezeichneten Live-Stream: HIER

Durch einen technische Defekt (Ausfall des Tischmikrofons) wurde im Live-Stream des  Worship-Gottesdienstes die Beiträge der Pfarrerin nicht übertragen.  Zu hören war jeweils nur die Musik. Die Predigt kann in ähnlicher Form nachgehört werden in der Rubrik „Zwischen Himmel und Halkenbrink“

Veronika Grüber wird eingeführt

Pfarrerin Veronika Grüber

Künftig mit je einer halben Stelle reformiert und lutherisch

Pfarrerin Veronika Grüber wird am kommenden Sonntag, 16. Januar, in ihre neuen Pfarrstellen eingeführt. Nachdem sie mehrere Jahre in der evangelisch-reformierten Stadtkirchengemeinde mit vollem Stellenumfang im Pfarrbezirk I arbeitete, übernimmt sie nun jeweils einen halbem Stellenumfang in der reformierten und in der lutherischen Schwestergemeinde. Beide Gemeinden erhoffen sich durch das „Teilen“ der Pfarrerin, die dieses Konstrukt selbst angeregt hatte, eine intensivere Zusammenarbeit. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr in der reformierten Stadtkirche. Die Einführung wird vorgenommen vom evangelisch-reformierten Superintendenten der Klasse West, Andreas Gronemeier, und vom lutherischen Superintendenten Andreas Lange.

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Während die lutherische Bad Salzufler Gemeinde mit Pfarrerin Steffi Langenau damit wieder ihren vollen Stellenumfang besetzt hat, sucht die reformierte Gemeinde zurzeit eine Nachfolge für die zum Jahresende in den Ruhestand gewechselte Pfarrerin Martina Stecker. Diese Stelle hat einen Umfang von 100 Prozent. 

Als Vakanzvertretung wird bis auf weiteres Pfarrer Stephan Schmidtpeter Gottesdienste und Kasualienvertretungen im Stellenumfang von 50 Prozent übernehmen. Schmidtpeter war zuletzt Pfarrer in der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Hillentrup und befindet sich nach dem Verlassen der Gemeinde im Wartestand. 

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Neujahrskonzert zum musikalischen Auftakt

Die Altistin Daniela Bianca Gierok

Die renommierte Altistin Daniela Bianca Gierok singt geistliche Lieder

Zum Neujahrskonzert lädt die Gemeinde am Samstag, 15. Januar, um 17 Uhr in die Stadtkirche ein. Zu Gast ist die renommierte Altistin Daniela Bianca Gierok. Sie wird vor allem geistliche Lieder von verschiedenen Komponisten präsenteren, darunter Wolfgang Amadeus Mozart, Georg Friedrich Händel,Henry Purcell, Felix Mendelssohn Bartholdy und Johannes Brahms.

Daniela Bianca Gierok entstammt einer musikalischen Arbeiterfamilie aus dem Ruhrgebiet und ist eine echte „Doppel-Diva“: Zum einen studierte sie an der Kölner Musikhochschule Jazz-Gesang, später ließ sie sich in klassischem Gesang ausbilden.

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Ihre Lehrer waren unter anderem Allan Evans, Christa Ludwig sowie die Professoren Gerd Uecker und Michael Gehrke. Sie war Mitglied im Bundesjazzorchester und ist Preisträgerin des Bundesgesangswettbewerbs und des Jazz-Preises Rheinland-Pfalz.

Ihre erste Opernerfahrung sammelte sie am mehrfach ausgezeichneten Theater Basel, wo sie als Alt und Mezzosopran eingesetzt war. Sie sang dort und als freie Sängerin im Opernbetrieb. Seit 2010 gibt sie in Deutschland, Frankreich und der Schweiz zahlreiche Konzerte als Oratorien- und Liedsängerin, wie beim Schleswig-Holstein-Musikfestval, Tonhalle Zürich, Philharmonie Köln. Sie ist mit ihrer Musik zu Gast beim SWR und Arte. Ihre echte Altstimme setzt sie mit Freude im geistlichen Repertoire ein. Ihre Liebe zur geistlichen Musik entspringt einer tiefverwurzelten Religiosität, die sie gerade auch im Bachschen Werk und bei Spirituals wiederfindet.

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